die touristin nahm/ die blütenblätter von der stoffbahn/ auf der sie trockneten: ach, schauwie=/ putzig sie hielt feuerlilienblätter millimeternah/ vor die kamera und trug/
eine unscharfe erinnerung nach haus.
ich weisz nicht wie er hiesz dein freund in dessen garten wir saszen als die stadt unter wasser stieg und wie der fluss in dessen böschung sich die abendsonne verfing wie ein toter hund
aber ich weisz dass an diesem abend ein jeder ein lied aus seiner heimat sang wir waren fünf also fünf heimaten
zum abschied schnitt dein freund für jeden von uns eine gladiole und unser wagen rollte durch die pfützen zurück in die stadt wo bald das metall meines schlüssels im schloss kratzte wo bald mein mädchen aufwachte aber nichts sagte erst am nächsten tag schau wie schön das licht durch die blüte fällt.
die puppe mit abgebrochenen fingerkuppen fuhren wir
zum doktor ich glaubte menschen und puppen
seien gleich hätten knochenweißes blut
wenn ich allein war fürchtete ich mich vor der puppe
mit ihrem weiß gepunkteten spitzenkleid den
lederschühchen und dem engelblonden haar
und auch vor den anderen stummen geschwisterchen die
aus aller herren ländern kamen und wie neidisch ich war
als das gelockte zur großmutter zog Lesen fortsetzen →